Ausgabe vom 13.06.2026 Seite 45

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„Winnetou war mein Held“ Münsterländer Alexander Klaws über seine sechste Karl-May-Premiere und seinen Sohn Alexander Klaws entwickelte sich vom Casting-Star zu einem der beliebtesten Musicaldarsteller Deutschlands. Im Interview spricht der 42-jährige Sänger und Schauspieler über seine Rolle als Winnetou in Bad Segeberg, die Kritik an den Werken Karl Mays und seinen Sohn Lenny, der auf der Musicalbühne als junger Tarzan in die Fußstapfen seines Vaters tritt.Von Mirko Nordmann A m 27. Juni steigt die Premiere von „Im Tal des Todes“. Haben Sie schon Gänsehaut? Immer! Ich merke jetzt bei den vielen Interviews, dass ich schon viel tiefer im „Tunnel“ bin, als ich dachte. Ich habe heute ein bisschen gebraucht, um wieder als Alex zu sprechen und nicht in der dritten Person als Winnetou. Vor Ihrer sechsten Winnetou-Saison ist also nicht alles Routine? Eine gewisse Routine im positiven Sinne gibt es natürlich. Man verinnerlicht Abläufe und Sachen, die dann einfach sitzen. Aber es wird nie langweilig. Wir spielen jedes Jahr ein anderes Buch, und die Geschichte variiert so stark, dass ich mich als Winnetou immer weiterentwickeln kann. Und es sind ja immer neue Gaststars dabei; diesmal Isabel Varell, Florian Fitz und Heinrich ...