Ausgabe vom 13.06.2026 Seite 21

Suchbegriffe 13.06.2026    21


Trüffel, Wachteln und 2000 Zwiebeln Familie Bernardt hat in der Max-Bruch-Straße ein Naturparadies auf 450 Quadratmetern geschaffen EMSDETTEN. „Mehr als bienenfreundlich“ sei ihr Garten, hat Sebastian Bernardt schon am Telefon versprochen. Und tatsächlich, wer den Garten von Sonja und Sebastian Bernardt in der Max-Bruch-Straße betritt, merkt schnell: Hier geht es um weit mehr als „nur“ um Bienen. Auf rund 450 Quadratmetern haben die beiden Gartenliebhaber seit dem Kauf ihres Hauses, einer Bestandsimmobilie, im Jahr 2022 ein lebendiges Ökosystem geschaffen, in dem sich Insekten, Vögel, Amphibien und Menschen gleichermaßen wohlfühlen. Dabei sah das Grundstück einst ganz anders aus. Riesige Rhododendren, gewaltige Tellerhortensien, deren ökologischer Mehrwert sich in Grenzen hielt und die im Sommer regelrecht von der Wand wegbrannten, wie Sonja Bernardt sich erinnert, sowie eine dominante, 15 Meter hohe Zeder prägten den typischen münsterländischen Gehölzgarten. Heute blüht und summt es nahezu überall. An der Westseite des Hauses gedeihen vor der im Sommer warmen Hauswand, vor der auch die Volieren mit den Wachteln stehen, Spalier-Äpfel. Wo früher die Zeder den Garten beherrschte, wachsen Ahorn, Apfel- und ...