Ausgabe vom 22.03.2025 Seite 32

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Wasser klug nutzen Zwar ist die Regenmenge in den letzten Jahren pro Jahr unverändert, doch die Verteilung innerhalb des Jahres hat sich deutlich verschoben: Wochenlange Trockenphasen im Hochsommer stehen nicht absehbaren Starkregenereignissen gegenüber. In einigen Kommunen wird bereits darüber diskutiert, ob es in Zukunft für die Verwendung von Trinkwasser zur Gartenbewässerung Verbote geben soll. Achim Kluge von Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.: „Wir empfehlen Gartenbesitzerinnen und -besitzern, sich schon jetzt Gedanken zu machen, wie sie für den Garten von der kommunalen Wasserversorgung möglichst unabhängig werden können.“ Dazu gehören Maßnahmen zur Verringerung der Verdunstung und auch zur Verbesserung der Speicherfähigkeit des Gartenbodens: Schattenspendende Bäume oder Hecken, geschlossene Bodendeckerflächen, das Ausbringen von Kompost für höheren Humusgehalt des Bodens. Bei jeglichen Neupflanzungen ist es heute aber vor allem sinnvoll, hitze- und trockenheitsresistente Pflanzen zu wählen. Zudem ist es gut, bei Bedarf nur am frühen Morgen oder am Abend zu bewässern, denn das senkt den Wasserverbrauch erheblich. Wer Regenwasser auffängt, hat in Trockenzeiten mineralstoffreiches ...