Ausgabe vom 22.03.2025 Seite 9

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Abseits Abseits Thierry Henry war in seiner Karriere oft im Mittelpunkt einer Jubeltraube, war oft der gefeierte Torschütze, dem die Teamkollegen mal mehr, mal weniger überschwänglich gratulierten. 51 Treffer erzielte der französische Welt- und Europameister für sein Heimatland, war für den FC Arsenal bei 254 Einsätzen satte 174-mal erfolgreich und büßte auch nach seinem Wechsel zum FC Barcelona (35 Tore in 80 Spielen) nichts von seiner Torgefahr ein. Ja, Henry wusste einfach, wo die Bude steht – und wurde daher oft beim Torjubel begraben. Lange vorbei, diese Zeiten. Vor elf Jahren beendete der heute 47-Jährige seine mit Titeln gepflasterte Karriere. Und doch kam Henry am Donnerstagabend noch einmal in den diesmal etwas überraschenden Genuss, mitten in einer Jubeltraube zu sein. Cecilio Waterman hatte in der vierten Minute der Nachspielzeit für Panama zum 1:0 gegen die USA getroffen und damit im Halbfinae der Nations League (Concacaf) für eine Sensation gesorgt. Die Emotionen, die Ekstase mussten raus. Also Trikot aus, im Sprint und Sprung über die Bande hin zum völlig verdutzten Henry, der für den TV-Sender CBS-Sports im Einsatz war. Erst flog Waterman an, dann der Rest der panamischen Truppe. „Du bist mein Idol“, ...