Ausgabe vom 04.04.2026 Seite 50

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Wir müssen sagen, wo wir stehen Franz-Peter Tebartz- van Elst über Ostern Franz-Peter Tebartz-van Elst hatte schon viele Looks. In seiner Zeit als Bischof von Limburg kannte man ihn glattrasiert mit jungenhaftem Kurzhaarschnitt. Nach seinem Weggang nach Rom trug er einen grauen Rauschebart und Seitenscheitel. Heute erscheint er mit gestutztem Bart und nach hinten gekämmten Haaren auf dem Computerbildschirm. Lucas Wiegelmann H err Bischof, was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn, wenn Sie das Wort „Ostern“ hören? Franz-Peter Tebartz-van Elst: Im Moment ist es ein Wort aus der Enzyklika „Spe salvi“ von Papst Benedikt XVI. Darin heißt es: „Der Mensch braucht die Ewigkeit. Jede andere Hoffnung ist für ihn zu kurz. Dass es diese Zukunft gibt, ändert die Gegenwart.“ Wir dürfen unser Leben ausrichten auf etwas, was danach kommt. Das ist meine zentrale Osterbotschaft, die ich in diesem Jahr verkünden möchte. Ich hatte jetzt eher mit etwas Bunterem gerechnet, Schoko-Eier oder ein Kirchenlied vielleicht. Ich habe Ende Februar die erste Pressekonferenz des neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz im Fernsehen gesehen, von Heiner Wilmer, der nun auch Bischof von Münster wird. Als der die Journalisten im Saal ...