Ausgabe vom 04.04.2026 Seite 44

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Hoffnung für die Welt Geistlicher Impuls zum Osterfest für mich fängt Ostern in der Nacht an. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu. Mich fasziniert dieser nächtliche Gottesdienst. Hier spüre ich, wie aus Finsternis Licht wird. Alles beginnt in der dunklen Kirche. Allmählich füllt sich der Kirchraum mit Menschen. Eine einzelne Stimme hebt an und singt: „Christus, Licht der Welt“. Die Stimme erfüllt den dunklen Raum, und eine Prozession setzt sich in Bewegung. Ganz vorne trägt eine das Kreuz, ein anderer hält behutsam eine einzelne kleine Kerze. Bei jedem Schritt zittert die Flamme. Es ist das einzige Licht am Beginn der Feier: „Christus, Licht der Welt“. Allmählich werden mehr und mehr Kerzen entzündet, die Kirche wird hell und heller. Die Prozession kommt im Altarraum an. Dort wird die große Osterkerze 2026 entzündet. Das ist der Höhepunkt. Alle singen: „Christ ist erstanden von der Marter alle“.Marter ist ein altes Wort für Qual, Leid, Schmerz und Tod. Gemartert sind so viele Menschen in der ganzen Welt. Christen feiern trotzdem Ostern, mitten im Krieg und mitten im Frieden. Wir feiern es auch hier in Westfalen und sind verbunden mit Christen in ...