Ausgabe vom 04.04.2026 Seite 4
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Erster Todestag von Franziskus: Seine Worte wirken nach Besucheransturm am Grabstein lässt nach â Gläubige erinnern sich gerne an den Argentinier rom. Nur eine Handvoll Frauen steht um die Mittagszeit vor dem schlichten hellgrauen Grabstein. Das warme Licht, mit dem die Nische in der Basilika Santa Maria Maggiore beleuchtet ist, strahlt sanft in den Gang der Kirche hinaus. Unauffällig räumt ein Angestellter die Blumen, die hier von den Gläubigen ab und zu niedergelegt werden, in regelmäÃigen Abständen beiseite. Noch vor wenigen Wochen sorgte hier ein Absperrseil dafür, die Masse an Pilgern im Zaum zu halten. In einer dicht gedrängten Schlange wurden die Menschen an der grauen Marmorplatte vorbeigeschleust. âWeitergehen, nicht stehenbleiben! Weitergehen, nicht stehenbleiben!â, raunte eine Sicherheitskraft den Innehaltenden am Kopf der Schlange zu. Rund ein Jahr nach dem Tod von Jorge Mario Bergoglio hat die Hektik und die Sensation ein Ende. Am Ostermontag vergangenen Jahres, am 21. April, ist Papst Franziskus im Alter von 88 Jahren gestorben. Am Ostersonntag noch hatte Franziskus das âUrbi et Orbiâ, den für die katholische Kirche so bedeutenden Segen âDer Stadt und dem Weltkreisâ, von der Loggia des Petersdoms ...
