Ausgabe vom 20.09.2025 Seite 54

Suchbegriffe 20.09.2025    54


So werden Stauden vermehrt Gartenarbeit im Frühherbst Jetzt startet die nächste Pflanzrunde im Garten – und dafür muss man nicht einmal neue Pflanzen kaufen. Stauden etwa lassen sich ganz einfach in Eigenregie vermehren. Je nach Staudenart eignen sich unterschiedliche Methoden. Der Industrieverband Agrar (IVA) erklärt, wie es geht. Besonders für Wildstauden wie Leberblümchen, Schafgarbe oder Frauenmantel bietet sich die Vermehrung über Samen an. Dafür die reifen Blütenstände ernten, kurz bevor die Samen herausfallen. An einem trockenen, kühlen Ort kann man sie dann ausreifen lassen. Viele dieser Pflanzen benötigen zum Keimen einen natürlichen Kältereiz. Laut IVA sollte man die Aussaat daher am besten im Herbst vornehmen. Die Samen kommen dann entweder direkt ins Beet oder in Anzuchtschalen im Kaltgewächshaus. Das Abstechen von Ausläufern ist eine einfache Methode, um Stauden wie Walderdbeeren, Golderdbeeren oder auch einige Ziest-Arten zu vermehren. Dabei trennt man mit einem scharfen Spaten Ausläufer ab, die sich von der Pflanze ausbreiten und bereits Wurzeln zeigen. Die Ausläufer werden dann in humusreiche Erde gesetzt. Ältere Stauden mit vielen Trieben wie etwa Rittersporn, Astern, Schafgarbe oder Glockenblume ...