Ausgabe vom 20.09.2025 Seite 11

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Stille Emotionen „Käthe und ich: Ein gutes Leben“ (ARD) Die Dramareihe hat wieder einmal bewiesen, dass gute Filme nicht laut sein müssen. Stille Emotionen und gemeinsames Schweigen sind oft viel eindrucksvoller als überbordendes Schwadronieren. Hündin „Käthe“ ist natürlich immer noch der heimliche Star der Reihe. Auch ihr Besitzer Paul Winter (Christoph Schechinger) beherrscht den „Dackelblick“ perfekt. Doch Episodendarstellerin Birgit Berthold stahl diesmal beiden die Schau: Als verarmte Klavierlehrerin Lore Lehmann versuchte sie alles, um ihr Leid zu verbergen. Hilfe von außen zu akzeptieren fiel ihr schwer, wodurch sie stellvertretend für viele Menschen in Deutschland stand, die ihr Schicksal teilen: Altersarmut. Das Schreckgespenst der „Generation Praktika“ und „Gen Z“ bekam hier ein Gesicht: voller Würde, mit verdienten Falten und gebeuteltem Herzen. Auch wenn das Ende zu glatt gebügelt war, so blieb ein Gedanke: Armut macht einsam. War die Wettpanne ein Arbeitsunfall? Es war ein dramatischer Moment der ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“: Im Jahr 2010 verunglückte der Autor und Schauspieler Samuel Koch bei einem Stunt in der Fernsehshow. Seither ist er querschnittsgelähmt. Ob der ...