Ausgabe vom 03.01.2026 Seite 37

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Bier wird unterschätzt „Ku’damm 77“-Star August Wittgenstein: Willkommen im Berlin der 70er Jahre! August Wittgenstein spricht über die neue Staffel „Ku’damm 77“ , darüber, warum Naturschutz für ihn als Jäger eine Herzensangelegenheit ist − und warum er Bier so gerne mag. Von Philipp Ebert Herr Wittgenstein, ich habe gelesen, Sie seien farbenblind? August Wittgenstein: Ja, das stimmt. Ich lerne gerade schmerzlich, wie stark diese Farbschwäche tatsächlich ist. Meine Frau hat mir kürzlich eine App gezeigt, die demonstrieren kann, wie ich Farben sehe. Leider das Gegenteil von knallig. Sie spielen aktuell in „Kudamm 77“ mit. Gerade bei den Siebzigern denke ich sofort an knallige Orange-Töne. Wie nehmen Sie die dann wahr? Wittgenstein: Ich habe hauptsächlich eine Rot-Grün-Schwäche. Wenn einzelne Farben allein stehen, kann ich sie meistens sehen. Aber wenn Farben aufeinandertreffen, dann verschwimmen sie. Als Schauspieler ist das bei der Kostümprobe natürlich eine Herausforderung. Ich stehe oft ratlos da, weil ich nicht weiß, welche Farben ich oder mein Gegenüber gerade tragen, oder wie das Ganze später im Film wirken wird. Ich muss da sehr viel Vertrauen in die Kostümbildner haben und ...