Ausgabe vom 03.01.2026 Seite 15

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Fehlen bald Grabungsexperten? Berlin Grabungstechniker verortet man als Laie eher an Ausgrabungsstätten in Ägypten. Doch ob Autobahn, Stromtrasse oder Neubaugebiet: In Deutschland wird fast jedes größere Bauprojekt archäologisch begleitet. Genau dort könnten die Spezialisten künftig aber fehlen, denn der Studiengang für Konservierung, Restaurierung und Grabungstechnik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin soll auslaufen. Der Deutsche Archäologen-Verband (DARV) ist damit gar nicht einverstanden. „Wenn der Studiengang wegfallen würde, hätte man kaum noch ausgebildete Grabungstechniker“, sagte der DARV-Vorsitzende, Stefan Feuser. In Deutschland gebe es zwar Studiengänge mit ähnlicher Ausrichtung. Der HTW-Studiengang sei in seiner Form aber einzigartig, weil dort nicht nur Wissen vermittelt, sondern praktisch ausgebildet werde. „Pro Jahr würden 10, 15, 20 ausgebildete Grabungstechniker fehlen, die gebraucht werden, um große Infrastruktur-Bauprojekte durchführen zu können“, erklärt Feuser, der Professor für Klassische Archäologie an der Universität Bonn ist. Grund für das geplante Ende des Studiengangs sind Sparmaßnahmen. Clooney reagiert auf Trumps Beleidigung Hollywoodstar ...