Ausgabe vom 03.01.2026 Seite 11

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Eine Geschichte mit Gruselfaktor „Tatort: Das jüngste Geißlein“ im Ersten Eine Tür knarzt, eine Standuhr tickt, Blutspuren kleben an Treppenstufen und der Wand. Dann das Schluchzen eines Mädchens: blasser Teint, hellblonde Haare, ein weißes Gewand. Gruseliger könnte die Entdeckung wohl kaum inszeniert werden, die Kommissar Friedemann Berg macht. Dabei ist der in der neuen „Tatort“-Folge aus dem Schwarzwald gar nicht offiziell im Dienst. Nachdem das Publikum in der vorherigen Episode miterleben konnte, wie Bergs Bruder erschossen wurde und dass auf seinem Hof die Leiche des Vaters der beiden Brüder verbuddelt und einbetoniert war, ermittelt die Interne. So tun sich zwei Stränge auf, die den Film „Das jüngste Geißlein“ bestimmen. Es geht schon spukig los: Als es an einer Tür poltert, schwenkt die Kamera auf sieben kleine Mädchen in weißen Nachthemden. Die laufen in alle Richtungen und suchen im dunklen Haus nach Verstecken. Aus dem Off erzählt eine Stimme dazu das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein. In dem Haus findet Berg auch Eliza, zusammengekauert in der hölzernen Standuhr. Sie hat Kopfhörer auf. Ein Walkman spielt eine Märchen-Kassette ab. Der Kommissar hatte auf Geheiß einer ...