Ausgabe vom 27.12.2025 Seite 12

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Eine Reise ins Unterbewusstsein „Tatort: Murot und Elefant im Raum“ im Ersten Wenn der LKA-Mann Felix Murot (Ulrich Tukur) ermittelt, weiß die „Tatort“-Fangemeinde: Normal wird das nicht. Die vom Hessischen Rundfunk (HR) produzierten Krimis bleiben auch beim neuen Fall mit dem Titel „Murot und der Elefant im Raum“ ihrem Ruf treu. „Wir haben noch nie einen Fall in der sogenannten Realität gelöst“, sagt Murot in einer Szene. „Man muss immer auf die ein oder andere Art in den Kopf der Leute reingehen und gucken, was da los ist.“ Und das macht er, nicht nur sinnbildlich. Die ersten 30 bis 40 Minuten wirken jedoch fast wie ein üblicher Kriminalfall. Zwar sitzt Murot beim Psychiater und erprobt eine neue Therapieform, in der er mit Hilfe einer Maschine in seiner eigenen Psyche spazieren geht. Aber da ist man bei ihm Seltsameres gewohnt. Doch diese Maschine wird im weiteren Verlauf noch eine wichtige Rolle spielen. Denn während Murot sich um seine erkrankte Seele kümmert, sitzt Eva Hütter (Nadine Dubois) mit ihrem fünfjährigen Sohn Benjamin (Lio Vonnemann) beim Familiengericht. Als sich abzeichnet, dass sie das Sorgerecht verlieren wird, rennt die Frau mit ihrem Sohn davon. Benjamin merkt gar nicht, dass er ...