Ausgabe vom 04.03.2026 Seite 25

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Entspannung im ewigen Lazarett Mit Vilhelmsson, Yamada oder bald auch Mees ergeben sich plötzlich viele Impuls-Optionen von der Bank Münster. Das Licht am Ende des Tunnels lässt sich nicht leugnen. Das 2:1 in Braunschweig hat Preußen Münster für den Moment aus der größten Krise gehoben. Doch nicht nur die drei Punkte, auf die der Club so lange warten musste, versprechen Zuversicht. Auch die Personallage bessert sich. Quantitativ, aber auch qualitativ. Saßen im Oktober und November teils fast ausschließlich Nachwuchskräfte auf der Bank und blieb im letzten Heimspiel gegen Kaiserslautern sogar ein Platz im Kader, in dem mit Marco Meyerhöfer und Niko Koulis bereits zwei eigentlich nicht einsetzbare Akteure standen, offen, so sah es am Sonntag bereits ganz anders aus. Coach Alexander Ende konnte sogar richtig Klasse bringen, die Joker-Impulse, die über Wochen ausblieben, traten ein. „Die Wechsel haben uns gutgetan“, sagte der Trainer, der Marcel Benger und Oscar Vilhelmsson sogar länger aufbot, als mit der medizinischen Abteilung abgesprochen war. Der Schwede holte sofort den Freistoß zum goldenen Tor raus. „Bei tiefen Bällen hat er mit seinem Tempo eine große Wucht“, so Ende. „Darauf muss eine Abwehr dann ...