Ausgabe vom 04.03.2026 Seite 12

Suchbegriffe 04.03.2026    12


Langeweile als Einladung verstehen baierbrunn Haben Sie auch das Gefühl, Ihr Kind kann sich zu Hause nie alleine beschäftigen? Schon in kurzen Zeitfenstern ohne Entertainment ertönt aus dem Kindermund ein „Mir ist ja so langweilig!“. Dahinter stecke oft ein Bedürfnis nach Nähe, erklärt die Psychologin Fabienne Becker-Stoll in der Zeitschrift „Apotheken Umschau Eltern“ (Ausgabe 03/2026). Viele vermeintlich gelangweilte Kinder möchten „schlicht in Verbundenheit spielen“, so die Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik und Medienkompetenz. Eltern sollten den Ausruf der Langweile daher nicht als Aufforderung interpretieren, doch bitte beschäftigt zu werden. Manchmal reicht es schon, gemeinsam ein Spiel zu beginnen oder zusammen den ersten Turm zu bauen. Danach würden Kinder „sehr schnell in ihre eigene Entdeckerwelt übergehen“, sagt Becker-Stoll. Die Expertin empfiehlt Eltern, den Satz „Mir ist langweilig“ eher als Einladung zu verstehen, gemeinsam herauszufinden, worauf das Kind wirklich Lust hat. So bringe man dem Kind direkt auch Kompetenz im Umgang mit den eigenen Gefühlen bei.Nur ein Vollwaschmittel ist „sehr gut“ frankfurt/main Tomatensoße, Rotwein, Matsch und ...