Ausgabe vom 04.03.2026 Seite 17

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Datteln und Wasser als allererstes Mahl Gemeinsames Fastenbrechen als Zeichen der Gemeinschaft -ras- EMSDETTEN. Als Zeichen von Gemeinschaft und Solidarität findet das Fastenbrechen in Emsdetten nicht in den Moscheen statt, sondern wird an einem Tag im Jahr zu einem öffentlichen Fest, dem Iftar. Zu dem laden die albanische und türkische Gemeinde alle Familien Emsdettens, Menschen aller Religionen ein. Da wird nach Sonnenuntergang im Kreis von Glaubensfreunden und Gästen in trauter Runde gespeist, geplaudert, die Gemeinschaft genossen, bevor sich für die Muslime das Gebet anschließt. Was bei seiner Premiere einen ganzen Rathausplatz gefüllt hat, ist schon vor zwei Jahren in den Bürgersaal gezogen – nicht wegen der besseren Örtlichkeit, sondern wegen der Temperaturen. Denn die Fastenzeit verschiebt sich zeitlich: Der Ramadan richtet sich nach dem Mondkalender, der jährlich um zehn Tage nach vorne rückt. Irgendwann wird das Fastenbrechen im Dezember gefeiert, dafür wäre es draußen dann einfach zu kalt. Aber auch der Bürgersaal macht am späten Montagnachmittag eine gute „Figur“. Die Tischreihen sind weiß gedeckt. Da reihen sich die kleinen Wasserflaschen aneinander auf den Tischen, wie später die Besucher in den ...