Ausgabe vom 04.03.2026 Seite 3

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Empfang eines Freundes in Krisenzeiten Kanzler Merz trifft US-Präsident Trump − Krieg in Nahost das Topthema im Weißen Haus washington. Bundeskanzler Friedrich Merz ist in „herausfordernden Zeiten“ freundschaftlich von US-Präsident Donald Trump empfangen worden. Nach einem Händedruck im Oval Office des Weißen Hauses kündigte Merz Gespräche über die Zeit nach dem Iran-Krieg an. „Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran beseitigt werden muss“, sagte der Kanzler. Trump bezeichnete Merz bei dessen drittem Besuch binnen weniger Monate als „sehr erfolgreichen Mann“, der „einen großartigen“ Job mache und zu einem Freund geworden sei. Der Kanzler bedankte sich für die Gastfreundschaft – und betonte, mit dem US-Präsidenten auch über den Krieg in der Ukraine sprechen zu wollen. Es gebe zu viele „bad guys“ (in etwa: Bösewichte) in dieser Welt, sagte der Kanzler. Er sei froh, in diesen herausfordernden Zeiten mit Trump sprechen zu können. Empfangen worden war Merz zu dem mit Spannung erwarteten Gesprächstermin nicht wie üblich vor dem Weißen Haus, der Kanzler wurde durch einen Nebeneingang geleitet. Weil der CDU-Politiker als erster Staatschef nach den ...