Ausgabe vom 20.03.2025 Seite 16

Suchbegriffe 20.03.2025    16


Ein Trio aus Detten bei der Kunstmesse „Arte“ in Osnabrück Ein Besuch: „Kunst und Kommerz“, Friedel Hesseling EMSDETTEN. Die Kunstmesse „Arte“ in Osnabrück kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bis die Corona-Pandemie den Kunstbetrieb zum Erliegen brachte und die damals angesagte Kunstmesse in der Stadthalle, die auch immer ein Geheimtipp für Kunstbegeisterte war, ihr Ende fand. Die Schließung der Museen, Kunstvereine und Galerien war fatal, denn auch die Kunst braucht den Markt, um die vielen Künstler zu ernähren. „Kunst und Kommerz sind keine Widerspruch“, wie Eckhard Wähning, selbst freischaffender Künstler aus Emsdetten, meint. Schließlich gehe es um die Existenzsicherung der Künstler. „Der Verkaufserfolg vertreibt die finanziellen Sorgen eines Künstlers und bestärkt ihn in seiner freien Schaffenskraft“, so die Botschaft, die schon Michelangelo oder Leonardo da Vinci und Rubens oder Rembrandt van Rijn zu den Großen ihrer Zeit werden ließen. Sie wurden die bedeutendsten Künstler ihrer Zeit, obwohl es den Begriff des Künstlers zu deren Lebzeiten noch nicht gab. Damals waren sie nur Maler oder Bildhauer, Baumeister oder Dichter, Musiker und Denker, die sich die Freiheit ...