Ausgabe vom 20.03.2025 Seite 4
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Fiskus erhält 813.000 Euro durch Dubai-Daten düsseldorf Insgesamt 41 Ermittlungsverfahren und 813.000 Euro Mehreinnahmen für den Fiskus: Das ist die Bilanz des Ankaufs der sogenannten Dubai-Daten für Nordrhein-Westfalen, wie aus einem Bericht des NRW-Justizministeriums an den Landtag hervorgeht. Die Daten sollen Informationen über Vermögenswerte Tausender Deutscher liefern, die in Dubai vor dem Zugriff des Fiskus versteckt wurden, etwa über Grundstücke und Immobilien in dem Golfemirat. Die Auswertungen dauern allerdings noch an. Es handele sich nicht um den finalen Ermittlungsstand. Das gelte auch für die Höhe der letztlich zu erwartenden Steuernachzahlungen. Das Bundeszentralamt für Steuern hatte 2021 für zwei Millionen Euro die CD mit steuerlich relevanten Daten angekauft und im September 2024 weitere Informationen an die NRW-Behörden übermittelt. Die ergänzenden Daten würden derzeit für eine landesweite Verteilung an die Steuerfahndungsstellen aufbereitet. Olaf Scholz (SPD), damals noch Bundesfinanzminister, hatte den Ankauf der Daten-CD seinerzeit bekanntgegeben. Namenskarussell dreht sich In Berlin wird derzeit viel über das künftige Kabinett spekuliert berlin. Boris Pistorius lächelt kurz. âDas ist noch nicht ...