Ausgabe vom 20.03.2026 Seite 25

Suchbegriffe 20.03.2026    25


Preußen-Präsident packt persönlich an Christian Pander hilft gern in der Not – und stellt sich bedingungslos in die zweite Reihe Münster. Ins Raster passte Christian Pander schon vor dieser Woche nicht so richtig. Ex-Fußballer, die zum Präsidenten eines Vereins werden, sind bereits eher eine Seltenheit. Dazu ist der Clubchef von Preußen Münster mit 42 vergleichsweise jung und stand lange für Hoodies, coole Caps und Tattoos statt des edlen Zwirns (den er mittlerweile doch anlassgemäß mit Stil trägt). Dass er trotz offizieller Funktion nun aber im Trainingsanzug auf den grünen Rasen und am Sonntag auf die Bank zurückkehrt, ist erst recht ungewöhnlich. Pander wird wieder Teil der internen Lösung beim SCP, aber diesmal nicht wie 2025 als Teamchef, sondern als eine Art Assistent von Chefcoach Kieran Schulze-Marmeling. Der war die treibende Kraft beim Comeback des Ex-Nationalspielers im Stab, das er so eigentlich nicht geplant hatte. „Es war sein Wunsch, dass wir in der Runde wie letztes Jahr wieder zusammenkommen", sagt Pander. „Ich musste nicht lange überlegen und unterstütze gerne.“ Im Mai hatte er nach der Rettung zwar gesagt, dass er nicht mehr in die erste Reihe treten wolle, aber eine „Rolle ...