Ausgabe vom 20.03.2026 Seite 7

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Bahntickets könnten teurer werden Urteil des Europäischen Gerichtshofs bedeutet wohl Mehrkosten für Betreiber Luxemburg Den regionalen Verkehrsunternehmen drohen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) Mehrkosten in Milliardenhöhe, was für Fahrgäste zu weniger Verbindungen und höheren Ticketpreisen führen könnte. Davor hat der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) gewarnt, nachdem der EuGH am Donnerstag entschieden hatte, dass die deutsche Regelung zum Preisdeckel für die Schienennutzung im Nahverkehr rechtswidrig ist. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) nannte das Urteil eine „Hiobsbotschaft für den Regionalverkehr“. Ohne die Trassenpreisbremse erhöhten sich die Kosten im Schienenpersonennahverkehr drastisch. „Werden keine Gegenmaßnahmen ergriffen, drohen steigende Ticketpreise und Angebotskürzungen.“ Auch Bayerns Verkehrsminister und Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz, Christian Bernreiter (CSU), warnte nach dem Urteil vor einem „Abbestellszenario ungekannten Ausmaßes auf dem Rücken der Fahrgäste“, sollte der Bund nicht mehr Geld geben, um die befürchteten Mehrkosten für die Verkehrsunternehmen abzufedern. „Wir werden das gleich nächste Woche ...