Ausgabe vom 15.08.2025 Seite 14

Suchbegriffe 15.08.2025    14


Thora-Rolle entsteht in aller Öffentlichkeit Dresden In Dresden soll eine Thora-Rolle (auch Tora) nach traditioneller Art entstehen – sichtbar für alle und eingebettet in ein Bildungs- und Kulturprogramm. Wie das Stadtmuseum Dresden mitteilte, wird für das Projekt der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden ein Schreibpavillon aufgestellt, in dem ab 21. August ein Sofer Stam – ein ausgebildeter Schreiber heiliger Texte – auf Pergament eine neue Thora anfertigt. Mit der „ewigen Schrift“ bringe man einen zentralen Teil des jüdischen Glaubens in die Öffentlichkeit, erklärte Landesrabbiner Akiva Weingarten. „In einer Zeit sozialer Spannungen rund um das jüdische Leben weltweit ist dies ein Zeichen dafür, dass wir stolz auf unser Judentum sind und unsere Traditionen weiterhin offen und ohne Angst leben werden.“ Der Schreiber beginnt am Tag der Eröffnung mit den ersten Buchstaben. Das Projekt „Die ewige Schrift - eine Thora für Dresden“ dauert 18 Monate und wird von Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsformaten begleitet. Zudem sind regelmäßige Live-Übertragungen geplant. Laut Veranstalter wird erstmals in Europa eine vollständige Thora-Rolle öffentlich geschrieben.Arbeiten an Karel-Gott-Museum ...