Ausgabe vom 23.06.2026 Seite 14

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Echter Mehltau: Stauden lassen sich retten Münster Warmes und trockenes Wetter im Sommer führt häufig dazu, dass Stauden vermehrt von Echtem Mehltau befallen wer- den. Darauf weist der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Münster hin. Erste Anzeichen der Pilzerkrankung sind weiße Flecken auf den Blättern, die zunächst oft nur vereinzelt auftreten. Breitet sich der Pilz weiter aus, nehmen die Flecken rasch zu und wer-den größer. Mit der Zeit kann ein weißer, mehlartiger Belag die Blätter komplett bedecken. Auch andere Teile der Pflanze können befallen sein. Bei starkem Befall verfärben sich die Blätter braun und sterben teilweise ab.Besonders häufig betroffen sind Phlox, Astern, Rittersporn und Indianernessel. Wer einen Befall bemerkt, sollte befallene Blätter möglichst früh entfernen oder erkrankte Triebe bis zum gesunden Pflanzengewebe zurückschneiden. Reicht das nicht aus, können geeignete Pflanzenschutzmittel aus dem Fachhandel helfen. Wichtig ist, möglichst früh mit der Behandlung zu starten und die Anwendung regelmäßig zu wiederholen. Wer zahlt für zerbrochene Ware? Celle Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – und schon liegt das Marmeladenglas in tausend Scherben ...