Ausgabe vom 23.06.2026 Seite 4

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Starmer kommt der Demontage zuvor Nach Monaten der Krise zieht britischer Premier persönliche Konsequenzen − Burnham will für Nachfolge kandidieren london. Als der britische Premierminister Keir Starmer am Ende seiner Rücktrittsankündigung über seine Frau und Kinder sprach, brach seine Stimme. Nach Monaten inmitten einer quälenden Regierungskrise zog der 63-Jährige vor seinem Amtssitz in der 10 Downing Street die persönlichen Konsequenzen. Er habe am Morgen König Charles III. über seine Entscheidung informiert, sagte Starmer. In Andy Burnham steht bereits ein Nachfolger bereit. „Bei jeder Entscheidung, die ich getroffen habe, ging es darum, das Land, das ich liebe, an die erste Stelle zu setzen“, sagte Starmer. Seine Partei habe gesprochen und dem wolle er Gehör schenken: „Aus diesem Grund werde ich als Parteichef der Labour-Partei zurücktreten.“ Mit Tränen in den Augen umarmte er seine Frau Victoria, die mit ihm vor die berühmte schwarze Tür im Zentrum Londons getreten war. Das Amt des Premierministers ist nach der ungeschriebenen britischen Verfassung an die Position des Chefs der Regierungspartei gebunden. Bis ein Nachfolger gewählt ist, werde er als Premier im Amt bleiben, sagte Starmer. ...