Ausgabe vom 18.06.2026 Seite 26

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Deutschland gibt Kulturgüter zurück Berlin Ein Ring aus dem 16. Jahrhundert, Eisenbahn-Miniaturen und eine mittelalterliche Handschrift: Deutschland hat verschiedene Kulturgüter, die das NS-Regime im Zweiten Weltkrieg in Polen geraubt hat, zurückgegeben. „Die Rückgabe ist Ausdruck von gegenseitigem Respekt, bleibender deutscher Verantwortung und unserer vertrauensvollen Partnerschaft“, teilte Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Mittwoch mit. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) nannte die Rückgabe „eine wichtige Geste der Anerkennung historischen Unrechts“. Konkret geht es um eine mittelalterliche Handschrift, die einen Teil des Textes der polnischen Hymne „Gaude Mater Polonia“ enthält. Das aus sechs Pergamentblättern bestehende Heft gelangte auf bisher unbekanntem Weg in die Staatsbibliothek zu Berlin. Dort ist es als Fremdbesitz gelagert worden. Ursprünglich stammt es aus der Bibliothek des Priesterseminars in Plock, deren Bestände während des Zweiten Weltkriegs geplündert und weitgehend zerstört wurden. Ebenfalls zurück nach Polen kommen elf Objekte, die ursprünglich zur Sammlung des Verkehrsmuseums Warschau gehörten. Warum Bayreuths große Pläne scheitern Rund um das ...