Ausgabe vom 09.05.2026 Seite 45

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Was hinter den Labels steckt Papier-Siegel im Vergleich Von Verpackungskartons bis zum Drucker- oder Zeichenpapier: Papier landet nicht selten nach nur einer Nutzung im Altpapier. Eigentlich schade, denn seine Gewinnung ist aufwendig, für Papier aus Frischfasern wird viel Wasser, Energie und Holz benötigt. Der Prozess belastet die Umwelt stark. Doch was kann man tun? Ist Recyclingpapier eine gute Lösung? Recyclingpapier gibt es nicht nur für Druckerpapier und Schulhefte, sondern auch für Hygieneartikel wie Toilettenpapier. Und es lohnt sich laut Naturschutzbund Deutschland (NABU). Denn: Dafür müssen keine Bäume gefällt werden. Der Einsatz von Altpapier kann zudem Umweltbelastungen stark reduzieren. Das zeigen etwa Berechnungen des Bundesumweltamtes (UBA). Für die Gewinnung von Recyclingpapier wird demnach im Vergleich zur Herstellung von Frischfaserpapier nur die Hälfte an Energie gebraucht, nur ein Siebtel bis ein Drittel an Wasser benötigt, weniger Treibhausgas erzeugt (im Schnitt um 15 Prozent) und weniger Bleichmittel eingesetzt. Ein Beispiel veranschaulicht die Auswirkungen: Bei einem Paket mit 500 Blatt Papier, das 2,5 Kilogramm wiegt, spart man laut UBA 5,5 Kilo Holz sowie 7,5 Kilowattstunden Energie ein – das entspricht etwa der ...