Ausgabe vom 09.05.2026 Seite 40

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Currywurst in Nairobi Junges Geschäft mit Erfolg Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi − und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden. Eva Krafczyk Fabian Förster isst „unfassbar gerne“ Currywurst. Damit hatte er in Nairobi ein Problem, als er mit seiner deutsch-amerikanischen Frau in die kenianische Hauptstadt zog. Denn so sehr die Kenianer gegrilltes Fleisch – hierzulande heißt es Nyama Choma – mögen, Currywurst war bis zum vergangenen Jahr völlig unbekannt. Förster wollte nicht nur mitreisender Ehemann sein, während seine Frau in ihrem Geburtsland Kenia ihre Doktorarbeit schreibt. Der Westfale aus Lemgo kümmert sich remote um seine Marketingfirma in Deutschland, leidet also nicht unter Langeweile. Doch vor knapp einem Jahr machte er dann seine Liebe zur Currywurst zu einem weiteren beruflichen Standbein und eröffnete „Dieters Grill“ – ein kleines Imbissrestaurant im international geprägten Stadtteil Westlands. Namensgeber war der verstorbene Opa, den Förster sehr geliebt hatte. „Den hätte man mit der Currywurst hier auch sehr, sehr glücklich machen können“, meint ...