Ausgabe vom 17.04.2026 Seite 4
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Fall âHardyâ: Einigung mit Erzbistum Köln köln Ein Mann, der das Erzbistum Köln wegen sexuellen Missbrauchs auf eine Million Euro verklagt hatte, bekommt eine Entschädigung. Zur Höhe wurde Stillschweigen vereinbart. Der Mann, der sich zum Schutz seiner Persönlichkeitsrechte âHardyâ nennt, wurde nach eigenen Angaben in seiner Kindheit von Priestern sexuell schwer missbraucht. Der heute 70-Jährige hatte nach eigenen Angaben bereits 60.000 Euro als freiwillige Entschädigung von der Kirche bekommen. Zusätzlich reichten seine Anwälte im vergangenen Jahr beim Landgericht Köln aber auch noch eine Klage über eine Million Euro Schmerzensgeld sowie knapp 80.000 Euro Schadenersatz ein. Durch die nun erzielte auÃergerichtliche Einigung wird ein Gerichtsverfahren vermieden. Die Anwälte Manfred Schmitz und Lothar Jaeger teilten mit: âWir sind mit der Höhe der Entschädigung zufrieden. Allerdings dürfen wir die konkrete Summe nicht nennen, da das Erzbistum auf strenger Geheimhaltung besteht.â Das Erzbistum Köln bestätigte die auÃergerichtliche Einigung. âHardyâ wurde nach eigenen Angaben erstmals im Alter von sieben Jahren vom örtlichen Priester in einer Stadt im Bergischen Land missbraucht, ...
