Ausgabe vom 17.04.2026 Seite 1

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Geld, Gold und Rolex weg: Sparkasse soll voll haften Geplünderte Schließfächer von Gelsenkirchen: Erster Prozess beginnt im Juni Gelsenkirchen/essen Knapp ein halbes Jahr nach dem spektakulären Millionen-Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse startet am 11. Juni vor dem Landgericht Essen die juristische Aufarbeitung. Zwei Schließfachbesitzer verlangen von dem Geldinstitut Schadenersatz, in einem Fall von 391.000, im zweiten Fall von knapp 49.000 Euro. Das bestätigte ein Gerichtssprecher. Eine dritte Zivilklage sei für den 9. Juli terminiert. Die Kläger forderten die volle Haftung für ihre bei dem Einbruch entstandenen Schäden, weil der Tresorraum der Sparkasse und das Gebäude nicht ausreichend gesichert gewesen seien. Die Sparkasse habe die Abweisung der Klage beantragt, bisher aber noch keine Begründung vorgelegt. Bei dem Einbruch Ende Dezember vergangenen Jahres waren die Täter über eine Tiefgarage in das Sparkassengebäude vorgedrungen, hatten mehrere Sicherheitssysteme überwunden und sich direkt in den Tresorraum der Sparkassen-Filiale gebohrt. Dort räumten sie rund 3100 Kundenschließfächer aus. Der Gesamtschaden wurde kurz nach dem Einbruch von der Polizei auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag ...