Ausgabe vom 17.01.2026 Seite 1

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Grippewelle trifft NRW: Impfstoff vielerorts knapp Zahl der Infektionen deutlich höher als in den vergangenen Jahren Münster. Fieber, Husten, Gliederschmerzen – kurz vor dem Start des Straßenkarnevals ist die Grippewelle auch in NRW auf dem Vormarsch. Sorge bereitet Ärzten ein neuer Virustyp, die Subvariante K. Sie verbreitet sich sehr schnell und widersetzt sich besonders leicht den Antikörpern, die Menschen durch frühere Infektionen aufgebaut haben. „Wie sich die neue Variante auswirken wird, kann man noch nicht konkret sagen“, erklärte Lars Rettstadt, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, auf Nachfrage. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) findet sich inzwischen in neun von elf Grippeproben der neue K-Virus-Typ. In NRW breitet sich die Grippewelle derzeit in allen Landesteilen aus. „Die Praxen haben seit Jahresbeginn wieder vermehrt Zulauf durch Erkrankte – insbesondere mit Atemwegserkrankungen“, betonte Frank Bergmann, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. „Inzwischen hat jeder dritte Patient mit Fieber auch Influenza“, so Hendrik Oen, Leiter der KV-Bezirksstelle Münster, unlängst. Auch bei Kinderärzten sind die Wartezimmer inzwischen voll: „Wir stellen eine steigende ...