Ausgabe vom 03.02.2025 Seite 19

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Rechtzeitige Familienplanung wichtig Endometriose und Kinderwunsch: Was Betroffene wissen müssen Wieder ein negativer Schwangerschaftstest! Wenn ein Paar sich ein Kind wünscht, es aber einfach nicht klappen mag, ist das quälend. Es gibt viele mögliche Ursachen dafür, eine kommt häufig vor: Endometriose. Schätzungen zufolge sind etwa 50 Prozent der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch von der Erkrankung betroffen. Bei Endometriose handelt es sich um eine gutartige, chronische Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst. Dass es mit Endometriose schwerer sein kann, schwanger zu werden, hat viele Gründe. Im Verlauf der Erkrankung können sich beispielsweise Endometrioseherde und später Zysten an den Eierstöcken bilden. Diese enthalten in der Regel altes Blut und werden daher „Schokoladenzysten“ genannt. „Endometriose kann ein Problem sein, wenn eine Frau diese Zysten an den Eierstöcken hat, denn dann kann die Eizellreifung gestört sein. Die Qualität der Eizellen ist oft schlechter“, erklärt Prof. Sylvia Mechsner, die das Endometriosezentrum an der Berliner Charité leitet. Nun könnte man denken, dass eine Operation, bei der diese Zysten ...