Ausgabe vom 29.06.2026 Seite 22

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Status quo erweckt viel Fantasie KommentarUneingeschränkte Unterstützung der Fans Jede Bewertung zu diesem frühen Zeitpunkt, an dem die Vorbereitung noch nicht mal so richtig begonnen hat, gleicht dem Blick in die Glaskugel. Aber natürlich lässt auch der Status quo eine Analyse der aktuellen Lage zu. Sie fällt für die Preußen nicht schlecht aus, da sie in den letzten Tagen auf dem Transfermarkt Gas gegeben haben. Zwei Dinge stimmen den Absteiger positiv: Der Kader steht zu 95 Prozent. Da dürften einige Konkurrenten neidisch werden. Andernorts ist nicht mal ein Gerüst erkennbar. Gerade nach verpasstem Klassenerhalt braucht die Personalplanung oft viel länger. Auch wenn der Krachername unter den Neuen fehlt, lassen Akteure wie Louis Kolbe, Tim Dietrich oder Montell Ndikom einige Fantasie zu. Coach Thomas Wörle war ohnehin Wunschkandidat vieler Preußen-Fans. Ihm wird akribische Arbeit nachgesagt, dazu aber auch Pragmatismus. Dazu hat der 44-Jährige ein sympathisches Auftreten. Könnte also ein Match werden. Vielleicht noch wichtiger ist der zweite Aspekt: Auch sechs Wochen nach dem letzten Zweitliga-Spiel in Elversberg ist unter den Fans kein Groll spürbar. Die Resonanz trotz der Wärme und der freundliche Applaus für die nur zum ...