Ausgabe vom 16.06.2026 Seite 11

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Der Endspielort versinkt im Verkehrschaos Stundenlanger Stillstand in New Jersey: Fifa beschäftigt sich in Krisensitzungen mit An- und Abreise der Fans NEW York. Dass Gianni Infantino zu infamen Übertreibungen neigt, ist keine Breaking News. Gleichwohl sollte der Präsident des Fußball-Weltverbandes noch mal an seine kühne Aussage erinnert werden, was dieses XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko sei: „Eine Weltmeisterschaft ist 104 Super Bowls.“ Organisatorisch kam ausgerechnet der Endspielort New York gleich bei seiner Premiere wie eine Provinzveranstaltung rüber. Beim Spiel Brasilien gegen Marokko (1:1) am Sonntag im „New York New Jersey Stadium“, wie die 2010 eröffnete Arena in East Rutherford während der WM heißt, kam es zu massiven Transportproblemen für die offiziell 80.663 Zuschauer. Stundenlang herrschte bei der Abreise fast völliger Stillstand in Autos und Bussen. Mitunter versuchten Menschen verzweifelt, irgendwo im Meadowlands Sport Complex auf einem ehemaligen Sumpfgebiet eine Mitfahrgelegenheit zu ergattern. Vergeblich. Uber-Taxis kamen im Verkehrschaos nicht durch. „Ich lebe in Amerika und war bei großen Veranstaltungen, aber ich habe das noch nie gesehen. Es ist schwer zu glauben, dass wir gerade in ...