Ausgabe vom 12.06.2026 Seite 27

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Der „OPA“ bestimmt das Handeln Naturzoo Rheine: Die erste Sommerabendführung in diesem Jahr steht unter dem Thema Artenschutz RHEINE. Schlangen sind gefährlich. Sie warten nur auf ihre wehrlosen Opfer. Das wird in vielen Filmen und Serien vermittelt. Ein Image, von dem in der Realität nur wenig übrig bleibt. Auf Tuchfühlung mit der Königspython begaben sich deshalb bei der ersten Sommerabendführung in diesem Jahr am Mittwoch im Naturzoo rund 15 Teilnehmer. In Gefahr war in der Zooschule niemand, die Schlange wehrte sich nicht einmal groß gegen die Entrollversuche von Felix Husemann. „Man schützt nur das, was man kennt“, sagte der Naturzoodirektor. Und deshalb sieht Husemann den Naturzoo auch als „Ort für Umweltbildung“. „Ein Tier live zu sehen, ist durch nichts zu ersetzen“, unterstrich Husemann. Zu der Umweltbildung gehöre aber auch, zu vermitteln, dass jedes Tier seinen Platz im System hat, ein Wegfall Probleme schaffe. „Auch wenn ich in einigen Momenten schon mal anderes gedacht habe: Auch die Stechmücke hat ihren Platz im Ökosystem“, sagte Husemann mit einem Lachen. Etwa als Nahrung für Vögel, Fledermäuse oder Spinnen. Die Umweltbildung ist Teil des „One Plan ...