Ausgabe vom 06.06.2026 Seite 4

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15. NRW-Klinik rutscht in die Insolvenz Laumann dringt im Bundesrat auf Änderungen an Warkens Reform Düsseldorf. Ein gutes Krankenhaus und das gern in der Nähe wünschen sich viele. Doch viele Häuser kämpfen ums Überleben. Mit dem Marien-Hospital in Erftstadt ist im Dezember das 15. Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen seit Anfang 2022 ins Insolvenzverfahren gerutscht, wie die Krankenhausgesellschaft NRW erklärt. Und die Branche fürchtet, dass die Gesundheitsreform von Bundesministerin Nina Warken (CDU) die Lage verschlimmert. Im Bundesrat will NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) nun für Änderungen kämpfen: „Wir werden uns im Bundesrat dafür einsetzen, die Belastungen für die Krankenhäuser zu begrenzen“, sagte Laumann unserer Redaktion. Sein Haus ergänzte: „Es darf nicht dazu kommen, dass Krankenhäuser, die wir brauchen, dadurch in die Insolvenz gehen und die sorgfältige, wohlüberlegte nordrhein-westfälische Krankenhausplanung untergraben wird.“ Am 1. April 2025 ist die NRW-Reform gestartet, ab da durften viele Kliniken keine Krebs-Operationen mehr durchführen und keine künstlichen Gelenke mehr einsetzen. Durch mehr Konzentration soll die Versorgung der Patienten verbessert werden, ...