Ausgabe vom 15.04.2026 Seite 19

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Ausstellung zur Hungersnot in der Ukraine münster Unter der Überschrift „Wieso seid ihr noch am Leben?“ präsentiert die Universität Münster eine Ausstellung zur Hungersnot in der Ukraine 1932/33, dem sogenannten Holodomor. Die Schau ist vom 21. April bis zum 12. Mai im Foyer des Fürstenberghauses zu sehen. Etwa vier Millionen Ukrainer starben damals infolge der stalinistischen Zwangskollektivierung, der Beschlagnahmung von Getreide und der Abriegelung ganzer Regionen, wie es hieß. Der Holodomor – in der ukrainischen Sprache „Tod durch Hunger“ – zählt zu den größten menschlichen Katastrophen und Verbrechen in Europa im 20. Jahrhundert. Die Ausstellung thematisiert die Hungersnot, das Leid der Bevölkerung, das sowjetische Schweigen, die historische Aufarbeitung und den russischen Umgang mit dem Verbrechen heute. Das Ukrainische Institut des Nationalen Gedenkens und das Holodomor-Museum in Kiew habe die Schau konzipiert. Das Mykola-Haievoi-Zentrum für moderne Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Ukrainischen Katholischen Universität in Lwiw holte sie nach Deutschland.Visionen der Moderne Sonderausstellung zu August Macke und Max Ernst im Museum August-Macke-Haus Bonn. Die Moderne ist ...