Ausgabe vom 08.04.2026 Seite 5
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Merz muss handeln LeitartikelSteigende Spritpreise â wachsende Probleme Das Durchatmen in der Zeit rund um Ostern ist dem Kanzler gegönnt. Das ist die eine Seite. Die andere: Die Lage rund um den Iran verschärft sich weiter, und damit verschärfen sich auch die Folgen des Krieges ähnlich dramatisch. Zu sehen an den Tankstellen, spürbar im Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger. Da möchte man wissen, was Friedrich Merz gedenkt zu unternehmen. Denn eines ist ja bereits erkennbar: Die MaÃnahmen, die die Regierung bisher erlassen hat, verfehlen weitgehend ihre Wirkung. Die Preise etwa für Diesel und Benzin sinken nicht, sie steigen weiter. Und der Preisschock könnte alsbald die gesamte Wirtschaft erfassen, wie Experten warnen. Mit ungeahnten Folgen. Genau deshalb wäre es sinnvoll, wenn Merz das Gegensteuern nicht weiter seiner Wirtschaftsministerin überlassen würde. Er muss die Lage zur Chefsache machen und seine Minister zu praktikablen Lösungen drängen, die für jeden spürbar sind. Sofort. Ein solches Krisenmanagement ist schlieÃlich auch im ureigenen Interesse des Bundeskanzlers. Denn am Ende könnte sich an der Tanke die Zukunft der Bundesregierung entscheiden. Als 1973 die Ãlkrise in Deutschland mit aller Wucht ...
