Ausgabe vom 28.03.2026 Seite 31

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Echte Küken in der Schule Kinder erleben, wie aus einem Hühnerei neues Leben entsteht wernigerode. Vor der Tafel im Klassenzimmer steht ein Kasten. Leise piepst es dort heraus. Neugierig recken die Mädchen und Jungen die Köpfe. Jeder will als Erstes einen Blick hineinwerfen. Aber laut werden oder drängeln geht nicht. Denn im Kasten sind winzige Küken, die gerade erst auf die Welt gekommen sind. Die kleinen Tiere sollen sich auf keinen Fall erschrecken! In der Stadt Wernigerode sind die kleinen Küken Teil eines besonderen Schulprojekts. In einer Grundschule erleben die Kinder, wie aus einem Hühnerei neues Leben entsteht und die Küken auf die Welt kommen. 21 Tage dauere das Brüten, sagt Michael Wick. Er ist Hühnerzüchter und trifft sich einmal in der Woche mit den Kindern. In der Natur würden die Eier von den Hennen ausgebrütet. Die Hühnerzüchter aber sammeln die befruchteten Eier vorher ein. Dann kommen die Eier in einen kuschelig warmen Brutkasten, bis die Küken schlüpfen. Auf diesen Tag heute haben alle hingefiebert. Denn endlich sind die ersten Küken da. Ganz vorsichtig holt Michael Wick ein kleines braunes Küken aus dem Kasten. „Wer will es streicheln?“, fragt er. „Iiiich“, ist die Antwort von ...