Ausgabe vom 28.03.2026 Seite 30

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„Clownbande“ oder Trittbrettfahrer? Raub, Mord und eine schöne Potsdamer Kulisse: „Polizeiruf 110“ führt in familiäre Untiefen Potsdam Zu viele Ermittler verderben den Krimi – dieser Grundsatz gilt fast immer. Außer, man erhebt ihn zur charmanten Eigenheit, so wie in den letzten Jahren im Brandenburger „Polizeiruf 110“. Zwar gibt es inzwischen ein feststehendes Team, doch wechseln die zuständigen Duos und Trios munter weiter. Kann das angesichts des Gewohnheitstiers Zuschauer gutgehen? Es kann – das beweist auch der aktuelle Fall „Goldraub“, in dem diesmal Vincent Ross (André Kaczmarczyk) und Karl Rogov (Frank Leo Schröder) ermitteln. Schauplatz ist ausnahmsweise nicht die hart-naturschöne Grenzregion zu Polen, sondern die herausgeputzte Landeshauptstadt Potsdam, wo der Betreiber einer Goldmanufaktur getötet wird. Alles sieht nach einem Raubüberfall aus: Mitten im beliebten Holländischen Viertel wird Jan Michalski in seinem Laden kurz nach Anlieferung hochwertiger Ware bedroht und umgebracht. Die Täter entkommen samt wertvollem Diebesgut, darunter eine historische Schmucksammlung, die restauriert werden sollte. War es eine polnische Bande, die schon länger mit Clownsmasken ihr Unwesen ...