Ausgabe vom 23.03.2026 Seite 14

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Geschichten: musikalisch erlebbar An Rinn eröffnen Klanglandschaften über jede geografische Grenzen hinaus / Ein Genuss fürs Publikum Axel Engels EMSDETTEN. Der Lichthof von Stroetmanns Fabrik war am Samstag bestens gefüllt – den Auftritt von An Rinn, seit Jahrzehnten eine feste Größe der deutschen Folk-Szene, wollte sich kein Liebhaber dieser authentischen Musik entgehen lassen. Man erlebte ein Eintauchen in Klanglandschaften, die weit über geografische Grenzen hinausreichen. Die musikalische Reise begann mit einem fein abgestimmten Instrumental-Set, in dem sich irische Tanzmelodien wie „The Lark on the Strand“ und „The Humours of Trim“ organisch miteinander verbanden. Die Musiker spielten mit spürbarer Freude, und es zeigte sich die große Stärke der Band, selbst komplexe Tune-Sets wie aus einem Guss erscheinen zu lassen. Mit „Hard Times Come Again No More“ öffnete sich ein emotionaler Raum, in dem Anke Morhaus mit ihrer klaren, warm timbrierten Stimme die erzählerische Dimension der Musik in den Vordergrund stellte, unterstützt von fein abgestimmtem Satzgesang, der nie aufdringlich wirkte, sondern die Melodielinie behutsam umspielte. Bei „McKechnie’s Farewell“ rückte wieder die ...