Ausgabe vom 06.03.2026 Seite 6
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Pfandbriefbank tief in den roten Zahlen garching Der Ausstieg aus dem verlustreichen US-Geschäft hat die Deutsche Pfandbriefbank im vergangenen Jahr wie erwartet tief in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 284 Millionen Euro nach 90 Millionen Gewinn im Jahr 2024, wie der Gewerbeimmobilien-Finanzierer in Garching bei München mitteilte. Rückstellungen und Abschreibungen wegen ausfallgefährdeter Kredite wuchsen von 170 Millionen auf 410 Millionen Euro. Davon entfielen allein 334 Millionen auf die USA und die Projektfinanzierung. Schon Mitte Februar hatte die Pfandbriefbank mitgeteilt, dass sie vor allem wegen des US-Ausstiegs im vergangenen Jahr vor Steuern einen Verlust von 250 Millionen Euro einfuhr. Die Dividende für dieses Jahr ist deswegen gestrichen. Die Bank war kurz vor Beginn der Corona-Pandemie in das Geschäft mit US-Gewerbeimmobilien eingestiegen. Da Büros nach Ausbruch der Pandemie nicht mehr gefragt waren, stürzten etliche Immobilieninvestoren und deren kreditgebende Banken in eine tiefe Krise. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Das Neugeschäft mit Krediten legte fast ein Viertel auf 6,3 Milliarden Euro zu. Für dieses Jahr stellt die Pfandbriefbank einen bescheidenen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 ...
