Ausgabe vom 06.03.2026 Seite 4

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„Man wollte einfach nur nach Hause“ Erstes Evakuierungsflugzeug der Bundesregierung in Frankfurt gelandet − Rückkehrer erleichtert frankfurt/main. Erst Warten und Hoffen − dann die Erleichterung: Francesca Matić liegt ihren Eltern wieder in den Armen. Gemeinsam mit über 250 anderen Passagieren landet sie in Frankfurt mit dem Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten. Die 28-Jährige aus Bad Kreuznach war im Urlaub in Sri Lanka. Auf der Rückreise sollte sie in Doha (Katar) umsteigen. Doch: Der Flieger drehte ab und landete im Oman. Sie habe sich beim Auswärtigen Amt angemeldet und kurzfristig am Mittwoch die Nachricht erhalten, dass sie mitfliegen dürfe, sagt Francesca. „Da sie Migräne hat und es ihr nicht ganz so gut geht, auch physisch, haben wir gesagt, versuch es. Und es hat geklappt“, erklärt Mutter Bettina. Trotz der ungeplanten Änderungen habe sie sich nicht allzu viele Sorgen gemacht, erzählt Francesca Matić. Dadurch, dass sie im Oman gelandet sei, sei sie außerhalb des Kriegsgebiets gewesen. Aber: „Man wollte trotzdem einfach nur nach Hause.“ In Frankfurt spielen sich emotionale Szenen ab, als die Lufthansa-Maschine aus Maskat schließlich mit fast zwei Stunden ...