Ausgabe vom 28.02.2026 Seite 29

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„Zu viele Kinder, die Hilfe brauchen“ Perez Dondi sucht Sponsoren und Partner für ihren Verein für Kinder und Jugendliche in Kenia RHEINE-HAUENHORST. Jeden Morgen steht die 16-jährige Gloria weit vor Sonnenaufgang auf, um zur Schule zu gehen. Sie muss acht Kilometer laufen, ohne Frühstück, trotz hoher Temperaturen. Sie kommt aus dem Dorf Sango im Westen Kenias, wo viele Kinder ihr Schicksal teilen. Aktuell können nur rund 50 Prozent aller Kinder aus Kenia eine weiterführende Schule besuchen, berichtet Unicef. Perez Dondi, Gründerin des Vereins „NyarSango Schulprojekt für Kinder und Jugendliche in Kenia“, ist selbst in Sango aufgewachsen und möchte Betroffenen helfen, die aufgrund von Armut keine Schule besuchen können. Sie selbst war eines von fünf Kindern, ihr Vater ist früh gestorben. „Meine Mama hatte keinen Job, sie war Hausfrau. Und dann musste sie sich auch noch um uns Fünf alleine kümmern“, erinnert Dondi sich. 1994 geboren, wuchs sie mit ihren Eltern in Sango in der Nähe des Victoriasees auf. Nachdem sie die Schule in Kenia erfolgreich abgeschlossen hatte, kam die Kenianerin 2016 dann als Au-Pair-Mädchen nach Hamburg. „Deutschland hat mir schon immer gefallen und die Ausbildungen sind ...