Ausgabe vom 31.01.2026 Seite 43

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Vom Aktmodell zum Schlagerstar Ben Zucker über einfache Jobs, seine Alkoholsucht und Helene Fischer Wenn er da ist, ist die Halle meist voll, kaum eine Schlagershow kommt ohne ihn aus. Dabei war er in seiner Karriere ein echter Spätzünder. Ben Zucker erklärt, warum es trotz Teilnahme bei Lets Dance nur für die Dorfdisco reicht und was ihn in Deutschland gewaltig stört. Von David Reininghaus B en, Ihr Künstlername „Zucker“ geht auf eine Figur Ihres Lieblingsschauspielers Henry Hübchen zurück, der einen Überlebenskünstler gespielt hat. Warum sehen Sie sich als Überlebenskünstler? Ben Zucker: Ich habe einfach viel Zeit gebraucht. Meine Karriere als professioneller Künstler ging erst mit 34 oder 35 los. Davor habe ich über 20 Jahre für meinen Traum gekämpft und gearbeitet. Ich habe in vergleichsweise „einfachen“ Jobs gearbeitet, die ich aber dennoch ehrenwert und großartig finde. Ich war Tellerwäscher, Aktmodell und Kellner. Trotzdem würde ich diese Zeit als eine Art Überlebensmodus bezeichnen. Sie haben als Aktmodell an einer Berliner Kunstuniversität Gitarre gespielt. Muss man dabei denn nicht stillhalten? Zucker: Stimmt. Ich habe in dem Job spontan ausgeholfen und die Situation war für alle ...