Ausgabe vom 24.01.2026 Seite 37

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Ganz Schwanitz in Gefahr Hinnerk Schönemann über das Dorfleben und tierische Filmbegleiter Bevor Hinnerk Schönemann auf Fehmarn neue „Nord bei Nordwest“-Krimis dreht, sitzt er erst mal ziemlich lange im Auto. Sein 60-Seelen-Dorf liegt derart ab vom Schuss, dass er mit öffentlichen Verkehrsmitteln chancenlos wäre. Im Interview erzählt der Schauspieler von seinem Hofalltag in Mecklenburg und seiner Vergesslichkeit beim Küssen. Von Daniel Benedict H err Schönemann, wobei unterbreche ich Sie gerade? Hinnerk Schönemann: Ich bin zu Hause, auf meinem Hof in Mecklenburg. Unterbrechen muss ich nichts. Ich wusste ja, dass Sie anrufen. Und wenn wir mit dem Interview fertig sind, will ich raus und eine Plane festmachen, die sich an meiner Zeltgarage gelöst hat. Über Ihren Hof weiß ich nur, dass Sie Pferde und Hühner haben. Erzählen Sie doch mal ein bisschen. Schönemann: Inzwischen haben wir nur noch Pferde, die die Wiese kurzhalten. Und einen Hund. Den Hühnerstall habe ich komplett weggerissen. Hühner schränken einen ein. Wir fahren gern mal irgendwohin und Tiere binden einen. Den Pferden ist fast egal, ob wir da sind oder nicht. Die haben einen Offenstall, sind die ganze Zeit draußen, und wir haben auch jemanden, der nach ...