Ausgabe vom 24.01.2026 Seite 21

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Alte Rollenbilder wirken nach Männer im Kinderland: Drei Erzieher prägen den Kita-Alltag auf dem ehemaligen Baubetriebshofgelände Joke Brocker EMSDETTEN. Wo früher auf dem Gelände des ehemaligen Baubetriebshofs an der Franz-Mülder-Straße Bagger, LKW und Walzen rangierten, wird heute gebuddelt, gebaut und gemalt. Die Kita Kinderland ist hier noch übergangsweise untergebracht, bevor sie in einen geplanten Neubau an der Eisenbahnstraße zieht. Die Gruppennamen – „Buddelwichte“, „Bauzwerge“ und „Hofstrolche“ – sind eine Reminiszenz an die frühere Nutzung des Geländes als Baubetriebshof. Am Dienstagvormittag ist es vergleichsweise ruhig. Viele Kinder sind krank, nur wenige spielen in den Gruppenräumen, malen im Atelier, stapeln selbstvergessen Bauklötze oder traktieren das Klavier. Begleitet werden sie von sieben Erzieherinnen – und von drei männlichen Erziehern: Frederik Feyer, Florian Mensing und Jan Bürmann. „Für die Kinder sind wir einfach Bezugspersonen“, sagt Frederik Feyer, 36 Jahre und Leiter der Einrichtung. Für die Kinder spiele das Geschlecht der Bezugspersonen keine Rolle. Für viele Erwachsene ist das Trio jedoch noch immer ungewöhnlich – ein Zeichen, wie ...