Ausgabe vom 24.12.2025 Seite 11

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Fahrzeuge und Personal sind bereit Vorbereitungen für den Winterdienst Greven. Es ist ein Bild, das hängen bleibt, weil es eben nicht alltäglich war: Auf dem Grevener Busbahnhof türmen sich Schneeberge, zusammengefahren aus kleineren Straßen der Stadt. Entstanden ist die Aufnahme im Winter 2020/21 – einem Winter, der Greven und seine Technischen Betriebe (TBG) vor besondere Herausforderungen stellte. „Das war damals nirgends kalkuliert“, sagt André Kintrup, heute Leiter der Technischen Betriebe Greven. Der außergewöhnlich starke Wintereinsatz damals habe zusätzliche kalkulatorische Kosten von rund 300.000 Euro verursacht. Diese Summe wurde in den vergangenen vier Jahren schrittweise über die Gebühren für den Winterdienst ausgeglichen. Erst jetzt ist dieser Posten vollständig abgearbeitet – mit einer spürbaren Folge für Grundstückseigentümer. Wie berichtet sinkt die Winterdienstgebühr von 1,51 Euro auf etwa 1,20 Euro pro Frontmeter. Frontmeter bezeichnet dabei die Länge eines Grundstücks, das an eine Straße angrenzt. Ob es dieses Jahr wieder einen vergleichbaren Einsatz geben wird? Unklar wie immer. Auch, ob der Winterdienst durch den Klimawandel insgesamt weniger geworden ist, lässt sich nach ...