Ausgabe vom 26.03.2025 Seite 3
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Betrug kostet Dülmen 186.223 Euro Dülmen. Weil sie auf Betrüger hereingefallen ist, muss die Stadt Dülmen 186.223 Euro in den Wind schreiben. Die Zahl nannte Bürgermeister Carsten Hövekamp am Dienstagabend im Hauptausschuss. Die Verwaltung hatte im Februar 2024 sogar 404.600 Euro für den Kauf zweier Feuerwehrautos überwiesen. Die Kriminellen hatten sich in die Kommunikation zwischen Stadt und Vertragspartner eingeklinkt. Der tatsächliche Schaden ist geringer, weil sich Verwaltung und Unternehmen die Kosten geteilt haben. AuÃerdem zahlt die Versicherung der Stadt einen Teil. Nach Hövekamps Worten ist die Stadt nicht auf eine âeinfache Phishing-Mailâ hereingefallen, sondern sei Opfer eines âmassiven Cyberbetrugs mit hoher krimineller Energieâ geworden. Die Täter hätten aufseiten der Stadt und des Unternehmens Daten manipuliert und hätten sich sogar telefonisch in die Kommunikation eingeschaltet. Zu spüren bekommen wird den Betrug vor allem die Dülmener Feuerwehr. Damit die Stadt die beiden Fahrzeuge bezahlen kann, hat sie den Kauf anderer Fahrzeuge zurückgestellt.Lebensretter erhält Belobigungsurkunde Warendorf Der Warendorfer André Wessel ist zum Lebensretter geworden. Dafür hat ihn ...