Ausgabe vom 03.06.2026 Seite 30

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LWL zeichnet Forscher aus Münster Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeichnet wieder Nachwuchswissenschaftler mit dem Karl-Zuhorn-Preis aus. Der Wissenschaftspreis in der Kategorie Nachwuchsförderung geht in diesem Jahr an den Paderborner Lehrer Markus Lauert für seine Erforschung der Veröffentlichung „Theatrum Europaeum“ des Verlegers Matthäus Merians, wie der LWL am Montag in Münster mitteilte. In der Kategorie ehrenamtliche Forschung würdigt der Preis gemeinsam Gisela Möllenhoff aus Münster und Rita Schlautmann-Overmeyer aus Ibbenbüren. Beide Preise sind jeweils mit 10.000 Euro dotiert. Lauert habe in seiner Dissertation analysiert, wie die sechsbändige Veröffentlichung als eine Art der zeitgenössischen Zeitgeschichtsschreibung über den Dreißigjährigen Krieg die politischen und militärischen Ereignisse publizistisch verarbeite. Möllenhoff und Schlautmann-Overmeyer engagieren sich den Angaben zufolge seit 1987 im Themenfeld jüdische Lokal- und Regionalgeschichte in Westfalen und in der Biografie- forschung zu jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im 20. Jahrhundert.Hat „Mehrzweckeier“ eine Chance? Suche nach dem Jugendwort des Jahres 2026 gestartet Stuttgart/Frankfurt Gerade erst ...