Ausgabe vom 03.06.2026 Seite 6
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Streit: Pflegebeitrag für Kinderlose Bund der Steuerzahler hat zusätzliche Belastung berechnet Düsseldorf Die Krankenkassenreform ist noch nicht durch, da schlagen die Wellen um die Pflegereform hoch. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erwägt, den Kinderlosen-Zuschlag in der Pflegeversicherung anzuheben. Nun hat der Bund der Steuerzahler berechnet, welche zusätzliche Belastung das bedeutet. Zugleich entbrennt Streit um die Haftung von Kindern für pflegebedürftige Eltern.Wie stark steigt der Beitrag für Kinderlose? Warken prüft, den Beitragszuschlag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte anzuheben â von 0,6 auf 0,7 Prozentpunkte. Bislang liegt der Pflegebeitrag für sie bei 4,2 Prozent, wovon die Arbeitnehmer 2,4 Prozent zahlen müssen. Durch den höheren Zuschlag könnte der Beitrag für kinderlose Arbeitnehmer auf 2,5 Prozent steigen und damit der Gesamtbeitrag auf 4,3 Prozent. Der Bund der Steuerzahler zeigt, was das für einen Single bedeutet. Bei einem Jahresbrutto von 30.000 Euro erhöht sich der Arbeitnehmeranteil damit auf 750 Euro im Jahr. Das bedeutet eine Zusatzbelastung von 22 Euro, dabei haben die Experten stets steuerliche Effekte gegengerechnet. Bei 60.000 Euro klettert der Arbeitnehmerbeitrag auf 1500 Euro ...
